In der Mittagspause wurde ein Alarm ausgelöst, da die Mitarbeiter alle in er Pause waren, konnte er vor Ort nicht zurück gestellt werden. Somit sind wir ausgerückt konnten vor Ort aber feststellen, dass alles in Ordnung ist.
Fahrzeug: Tanklöschfahrzeug (TLF)
Verkehrsregelung
Einer unserer Offiziere ist an einem Verkehrunsunfall gefahren mitten in Wolfhausen. Selbstverständlich hat er sofort die Polizei unterstützt bei der Verkehrsregelung, jedoch wurde schnell klar, dass der Einsatz wohl etwas länger dauert.
Deshalb wurde die Verkehrsgruppe aufgeboten damit eine saubere Umleitung gemacht werden konnte.
Als dann die Feuerwehr auf Platz wurde, wurde der Einsatz immer grösser und so wurden immer mehr Mittel aufgeboten damit auch noch das auslaufende Öl aufgefangen werden konnte.
Zum Glück haben wir so aufmerksame und Hilfsbereite Offiziere die nicht einfach an einem Unfall vorbei fahren.
Ölspur
Was doch so ein Liter Öl alles anrichten kann.
Wie es scheint hat jemand einen Liter Öl verloren und ein darauf folgendes Auto hat den Behälter überfahren. Und dies gerade bei einer stark befahrenen Kreuzung wo die Fahrzeuge nicht gerade langsam unterwegs sind.
So war es klar, dass wir mit einer Gruppe ausgerückt sind um das Öl mit Ölbinder so gut es geht weg zu wischen und zu verhindern, dass es auf dem rutschigen Untergrund zu einem Unfall kommt.
Grosstier
Ein Pferd ist gestürzt und steckt fest. Nicht gerade ein alltäglicher Einsatz für einen Ortsfeuerwehr.
Doch genau darin liegt unsere Stärke, wir lösen die Problem wenn wir sie Antreffen mit den Mitteln die vorhanden sind. Und meist ist die Situation nicht so schlimm wie man es sich im ersten Moment vorstellt. So war das Pferd beim Eintreffen schon wieder befreit und wurde von uns bis zum Eintreffen des Tierarzt und der Grosstierabulanz betreut.
So konnten wir auch diesen Auftrag noch kurzer Zeit erfolgreich abschliessen
Brand Grill
Aus nicht bekannten Gründen wurde die Gasflasche von einem Grill der direkt am Haus stand undicht. Das ausströmende Gas hat sich entzündet, so das der Besitzer keine Chance mehr hatte etwas zu machen.
Die ersten Feuerwehrleute die eingetroffen sind, haben sofort den Schnellangriff genommen um das Feuer zu löschen und zu verhindern, dass das Feuer auf das Haus übergreift.
So konnte das Feuer sehr schnell gelöscht werden und die Gasfalsche vom Gebäude entfernt werden. Das Gas wurde dann kontrolliert abgelassen und die Umgebung mit dem Multiwarngerät getestet damit sicher war, dass keine Gefahr besteht.
Kleintier
Stellt man die Fragen was zur Arbeit der Feuerwehr gehört, heisst es schnell mal: Katzen retten.
Nach einem Konferenzgespräch mit der Einsatzleitzentrale ging der erste Offizier vor Ort um zu sehen wie die Situation genau aussieht. Die Katze war wirklich sehr hoch im Baum, geschätzt ca. 10 Meter also sollte es mit der Carbonleiter möglich sein die Katze aus ihrer missliche Lage zu retten.
Dazu musste das TLF und zwei weitere Offiziere auf Platz. Ganz so einfach war die Rettung nicht, so hat die Katze etwas nachgeholfen und ist von selbst vom Baum runter gekommen. Zum Glück laden Katzen immer auf den Pfoten, so ist die kleine Flugeinlage ohne Verletzungen von statten gegangen.
Brand im MFH
Als der Einsatzleiter auf dem Platz eintraf fand er viele Bewohner der Liegenschaft vor dem Gebäude. Sofort wurde er informiert, dass die Wohnung im Dachstock brennt.
Auch die Polizei war schon vor Ort und hat das Einsatzfahrzeug genau da platziert wo eigentlich die Autodrehleiter hin sollte.
Also hiess es als erstes Schadenplatzorganisation. Da die Liegenschaft am Ende einer Sackgasse war gar nicht ganz einfach aber zentral wichtig für den Einsatz. Nach kurzer Zeit standen TLF und ADL genau da wo sie sein mussten damit der Einsatz Reibungslos durchgeführt werden konnte.
Sofort wurde der Schnellangriff ab TLF in Betrieb genommen und ein erster Atemschutztrupp kam zum Einsatz der in die Wohnung vorrückte.
Gleichzeitig wurden weitere Löschleitungen bereit gestellt und die Wasserversorgung für die ADL ab MS sichergestellt.
Ein weiterer Atemschutztrupp der vorrücken wollte, wurde von einer Rauchwolke überrascht die plötzlich aus der Wohnung kam. Trotz sofortigem Aufsetzen der Atemschutzmasken haben beide ADF den beissend giftigen Rauch eingeatmet. Beide Feuerwehrleute mussten zur Kontrolle ins GZO nach Wetzikon überführt werden, konnten dieses aber nach kurzer Zeit wieder verlassen.
In Zwischenzeit hatten die ADF an der Front das Feuer langsam unter Kontrolle welches gemeinsam mit der ADL der Feuerwehr Rüti welche vom Dachstock her bekämpft wurde.
Um keinen weiteren Schaden an zu richten wurden sofort kein Wasser mehr abgegeben damit die unten liegenden Wohnungen keinen Schaden erlitten.
Bis auf die betroffen Wohnung, konnten alle Wohnungen kurz vor Mitternacht wieder bezogen werden. Um sicher zu stellen, dass es nicht zu einem erneuten Feuer kommt, wurde eine Brandwache gestellt, die bis um 10 Uhr am Folgetag im Einsatz war.
Brand im MFH
Eigentlich wollte nur jemand den Gasgrill anzünden, doch anstelle des Grill brannte der ganze Balkon.
Der erste Offizier auf Platz konnte mit einer Löschdecke einen grösseren Schaden verhindern. Als er noch die Gasflasche zugedreht hat, war die Lage unter Kontrolle.
Der ganze Balkon wurde noch mit der Wärmebildkamera überprüft jedoch konnte kein weiterer Brand mehr ausgemacht werden. Und so sind die Einsatzkräfte nach sehr kurzer Zeit wieder zurück gefahren
BMA
Beim Eintreffen musste sich der Einsatzleiter erst einen Überblick verschaffen.
Das Gebäude war zwar dem ganzen Kader bekannt, da wir schon mal eine Besichtigung hatten, doch nach über einem Jahr und so früh am Morgen dauerte es doch einen kurzen Moment bis die Richtige stelle gewählt worden ist, um das Gebäude ab zu suchen.
Nach kurzem absuchen fand der Trupp einen Raum der voller weissem Rauch war, jedoch war kein Feuer zu erkennen. Die Lüfter die parallel in Betrieb genommen wurden verhinderten, dass der Rauch aus dem Raum kam.
Nach kurzem Absuchen im Raum, war klar, dass der Rauch aus einem der Kompressoren kommt. Der Kompressor wurde sofort ausgeschaltet und schnell wurde erkannt, dass eine defekte Öldichtung heisses Öl in Nebelform austreten lies, welches den weissen Rauch gebildet hat.
Da keine weitere Gefahr vom Kompressor aus kam mussten jetzt die Lüfter so positioniert werden, dass der Rauch aus dem Raum ins freie gelangen konnte. Dies war dank einem guten Lüftungskonzept in kürzer erledigt und wir konnten zur Retablierung zurück ins Depot.
Flächenbrand
Wir wurden über eine Telefonkonferenz darüber informiert, dass zwei Feuer im Wald brennen genau an der Grenze zwischen Gossau und Bubikon. Gossau war schon mit einem Feuerwehrmann da und wir sind mit drei weiteren Offizieren und dem TLF ausgerückt.
Bei Feuer handelt es sich um ein Feuer von einem Bauern der an der Waldarbeit war.
Da sonst niemand vor Ort war und das Feuer von der Strasse gut sichtbar war, wurde entschieden das Feuer zu löschen um Folgeeinsätze zu verhindern.










